Auf meinem Weg traf ich auf Verwirrung. Wieso diese Widersprüche in mir? Und ja, weshalb widersprechen sich selbst die LehrerInnen und MeisterInnen mit ihren Worten?

Während einer langen Zugfahrt in die Berge mochte dazu ein kleiner Text von der inneren LehrerInnenschar geschrieben werden.

Heute hörst du mich sagen:

„Hoffnung und Es-zu-versuchen reichen nicht. Haben keine Kraft, um das Feuer der Transformation brennen zu lassen. Du brauchst eine klare Absicht – den Willen. Deine Willenskraft! Entwickle deinen Willen!“

Morgen hörst du mich sagen:

„Lass los und tauche in die tiefste Stille. Tue nichts. Gib dich hin, in Gott und in die Ordnung des Chaos. Falle ins unkontrollierbare Nichts. Möchte und wisse nichts!“

Gestern hörtest du mich sagen:

„Geh in die Neutralität, in deinen hellen, stabilen Schoßraum. An den Ort deines tiefen Wissens, deiner Urkraft und Quelle. Verankere dich dort im Vertrauen und im Glauben.“

Wenn Heute, Morgen und Gestern eins sein dürfen – indem sie ganz gelebt werden – beschenkt uns ein lebendiger Tanz von Harmonie und Balance der Gegensätze, der Vollkommenheit und Einheit bedeutet.