Unterrichtet jemand klassisches Hatha-Yoga bedeutet dies meist, dass der Sonnengruß und klassisches Asanas mit Muskelkraft gehalten werden. Einher gehen damit auch Atem- und Meditationsübungen und Zwischen- und Endentspannungen.

Es wird eine körperliche und geistige Kräftigung, Flexibilität und Erholung angestrebt.

Hatha Yoga ist der körperorientierte Teil des Yoga. Ha (ha) heißt „Sonne“, Tha (ṭha) heißt „Mond“. „Yoga“ heißt „Einheit/Harmonie“. Hatha Yoga ist also die Harmonisierung der beiden Grundenergien in unserem System, der aktivierenden, wärmenden und der aufbauenden, kühlenden Energie.

Hatha Yoga sagt, dass der Körper der Tempel der Seele ist und als solcher gepflegt werden sollte, ohne ihn allerdings für das Wichtigste zu halten. Hatha Yoga sieht den Menschen also als Ganzes. Hatha Yoga richtet sich nicht nur an den physischen Körper, sondern auch an die Energiehülle (Pranamaya Kosha) und die geistig-emotionale Hülle (Manomaya Kosha).